Visionen entwickeln

Reallabor Burgenlandkreis startet mit 1. Innovationswerkstatt in Projektarbeit

30.04.2026

Burgenlandkreis

Jana Lechtermann-Meißner

Am 22. April 2026 ist unser Reallabor Burgenlandkreis mit der 1. Innovationswerkstatt offiziell in die aktive Projektarbeit gestartet. Im Bürgerhaus Hohenmölsen kamen Vertreter:innen der teilnehmenden Einrichtungen – die Innovationsteams – zusammen, um sich untereinander kennenzulernen und die Grundlagen für die gemeinsame Zusammenarbeit zu legen.

Gleich zu Beginn gab es Grund zur Freude: Wir sind gewachsen! Ab sofort gehören 23 Bildungseinrichtungen zum sachsen-anhaltischen Reallabor. Mit dem Kreativitätszentrum Zeitz e. V. und der Kita „Dom-Stifte“ Naumburg konnten zwei neue Zukunftseinrichtungen gewonnen werden. Damit erweitert sich das Einzugsgebiet auf den gesamten Burgenlandkreis.

In der Pause ordneten sich die Innovationsteams mit einem Foto auf der Landkarte des Burgenlandkreises ein.

Visionsentwicklung im Fokus

Im Mittelpunkt der 1. Innovationswerkstatt stand das Thema Vision: Wie soll die Zukunft der eigenen Einrichtung aussehen? Welche Entwicklung möchten die Innovationsteams in der gemeinsamen Projektarbeit anstoßen? Und welche Rahmenbedingungen und Unterstützung vonseiten der Initiative Zukunftsbildung braucht es dafür?

Dazu bekamen die Teilnehmenden nach der Begrüßung und einem Warm-up zum Kennenlernen eine Einführung in das Arbeiten mit dem Werkzeugheft. In Kleingruppen lernten die Innovationsteams Heft und Methoden kennen und bereiteten sich darauf vor, im Nachgang zur Veranstaltung mit ihren Kolleg:innen eine eigene einrichtungsspezifische Vision zu entwickeln.

Zusätzlich zum Werkzeugheft gab es zu einigen Methoden auch Plakate, Karten und Aufkleber.

Die Werkzeughefte erhalten die pädagogischen Fachkräfte jeweils thematisch passend zur Innovationswerkstatt. Sie sind für den direkten Einsatz in ihrer Bildungseinrichtung ausgelegt. Mehr dazu erzählt Philip Mohila, pädagogischer Redakteur im Reallabor Heilbronn, in diesem Video.

Gemeinsames Verständnis der Praxis-Wissenschafts-Partnerschaft

Ein weiterer Schwerpunkt der Innovationswerkstatt war die wissenschaftliche Begleitung der Projektarbeit. In einem Workshop wurden die Möglichkeiten und Ziele der Praxis-Wissenschafts-Partnerschaft erläutert und zugleich Raum für Austausch geschaffen: Welche Erwartungen bringen die Einrichtungen mit und welche Erfahrungen gibt es bereits?

Besonders positiv war, dass sich die Wünsche und Anliegen der Teilnehmenden stark mit den Vorstellungen der Wissenschaftlerinnen Zoé Günther und Dr. Pia Sauermann deckten. Deutlich wurde außerdem der Wunsch nach Hospitationen sowie nach Angeboten, die sich nicht nur an einzelne Personen, sondern an ganze Teams vor Ort richten. Erste Termine sind bereits in Planung.

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