Kick-Off auf dem Bildungscampus

Hallo Heilbronn, wir sind die Initiative Zukunftsbildung!

04.07.2024

Heilbronn – Zentrale

Julia Hollnagel

Das Team der Initiative Zukunftsbildung beim Kick-Off im Campus Garden

Am 3. Juli 2024 haben wir offiziell unseren Start der Zentrale im Restaurant Campus Garden gefeiert.

Die Initiative Zukunftsbildung stellt sich in ihrer Heimatstadt vor. Über 40 Personen aus Praxis, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Partnerorganisationen durften wir bei unserem Kick-Off begrüßen. Danke an alle, die da waren und diesen Anlass mit uns begangen haben. Wir erinnern uns an einen fantastischen Abend in entspannter Atmosphäre mit spannenden Gesprächen, neu entdeckten Schnittstellen und inspirierenden Menschen. 

Drei Monate Initiative Zukunftsbildung

Wer ist die Initiative Zukunftsbildung eigentlich? Warum braucht man uns? Was haben wir vor? Diese Fragen wollten wir bei unserem Kick-Off klären. Nach einem entspannten Eintrudeln haben unsere Geschäftsführerin Nadine Stark und unser Geschäftsführer Michael Fritz allen Anwesenden die Ziele der Initiative nähergebracht.

Wir entwickeln, erproben und evaluieren innovative Konzepte

Kinder im Fokus. Bildung im Wandel. Diesem Motto widmen wir unsere Arbeit. Die Initiative Zukunftsbildung ist eine gGmbH mit einer Zentrale auf dem Bildungscampus in Heilbronn, die aber deutschlandweit wirkt. Ab Herbst 2025 eröffnen wir in verschiedenen Regionen in Deutschland sogenannte „Reallabore“. An diesen Standorten mit jeweils ca. 15 Kitas und 15 Grundschulen entwickeln, erproben und evaluieren Teams aus Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen innovative Konzepte, die auf eine zukunftsorientierte Bildung einzahlen und Kinder fit machen, um eine Welt im Wandel zu gestalten.

Heilbronn wird für die Initiative Zukunftsbildung dabei eine besondere Rolle spielen. Denn hier eröffnen wir im Herbst 2025 unser erstes Reallabor. Alle Anwesenden haben wir deshalb gefragt: Wo sehen Sie Schnittstellen mit der Initiative Zukunftsbildung für Ihre Organisation. Die Antworten waren vielseitig und beleuchteten ganz unterschiedliche Aspekte unserer Arbeit. Wir freuen uns darauf, diese Schnittstellen weiter auszuloten. Sehen auch Sie mögliche Verbindungen mit der Initiative Zukunftsbildung? Dann schreiben Sie uns gern.

Wir entwickeln eine Vision

Die Initiative Zukunftsbildung will Kinder fit machen für das Leben in einer Welt im Wandel. Aber wie sieht die Welt 2050 eigentlich aus? Welche Kompetenzen müssen Kinder heute lernen, um diese Welt zu gestalten? Diesen großen Fragen widmen wir uns aktuell. Um unsere Arbeit in den Reallaboren zielgerichtet aufnehmen zu können, entwickeln wir gerade eine Vision für gute Bildung in Kita und Grundschule für das 21. Jahrhundert. Wie wir an diese Aufgabe herangehen, stellten Ann-Kathrin Jaekel, die wissenschaftliche Leiterin der IZB, und Julia Hollnagel, die die Kommunikation der Initiative verantwortet, beim Kick-Off vor.

In einem vierstufigen Prozess wollen wir möglichst viele Menschen an der Entstehung unserer Vision beteiligen. Folgendes haben wir vor:

Zukunftsgeschichten

Stufe 1

Wie sieht die Lebensrealität der Kinder von heute morgen aus? Welche Veränderungen kommen in Sachen Digitalisierung, Klimawandel, demographischer Wandel und (De-)Industrialisierung auf uns zu? Diese Fragen diskutiert aktuell Ann-Kathrin Jaekel mit Zukunftsforschenden aus den jeweiligen Bereichen in leitfadengestützten Interviews. Aus dem Gehörten formulieren wir Zukunftsgeschichten. Diese spiegeln wir mit Bildungsforschenden und fragen: Wenn unsere Welt morgen so aussieht, welche Kompetenzen brauchen die Menschen, um sich in dieser Welt zurechtzufinden und sie aktiv zu gestalten? Und was brauchen Kinder, um sie zu entwickeln? Unser Zeitplan ist sportlich: Rechnen Sie Ende August mit den ersten Erkenntnissen aus dieser Phase.

Beteiligungsplattform

Stufe 2

Im September fragen wir dann Vertreter:innen aus Praxis, Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf einer digitalen Beteiligungsplattform: Wie müssen Kita und Grundschule aussehen, um den Kindern von heute die Kompetenzen zu vermitteln, die sie morgen brauchen?

Deep Dive

Stufe 3

Mit den so gewonnenen Erkenntnissen wagen wir einen Deep Dive: Wir veranstalten Präsenzworkshops an den Orten, an denen wir die Reallabore der Initiative Zukunftsbildung planen. Auch hier wollen wir darüber diskutieren, wie Kita und Grundschule aussehen müssen, um die nötigen Kompetenzen zu vermitteln. Außerdem wollen wir die Regionen, die unterschiedlichen Akteure und die individuellen Herausforderungen besser kennen und verstehen lernen.

Verschriftlichung

Stufe 4

Nach dem Vergnügen folgt die Arbeit. Im Januar und Februar 2025 verschriftlichen wir die dialogisch erarbeitete Vision der guten Bildung in Kita und Grundschule für das 21. Jahrhundert. Die Veröffentlichung planen wir im März 2025.

Links

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FAQ

Fragen zur Arbeit, den Themenfeldern, den Anforderungen an Einrichtungen und vieles mehr

Kinder im Fokus. Bildung im Wandel. Das ist der Leitsatz, der das Handeln der Initiative Zukunftsbildung prägt. Wir sind eine gemeinnützige Organisation deren Ziel es ist, dass alle Kinder in Deutschland Zugang zu guter Bildung in Kita, Hort und Grundschule haben. Diese stärkt sie, um eine Welt im Wandel aktiv zu gestalten.

Um das zu erreichen, denken wir die Bildung von morgen heute anders. Wir erproben neue Wege, erforschen innovative Konzepte und evaluieren ihre Wirkung. Dabei stehen die Kinder stets im Zentrum. Wir gestalten den Bildungswandel nicht allein. Wir holen uns starke Partner:innen an die Seite. Wir flechten Netzwerke, stoßen Dialoge an und verändern gemeinsam mit Praxis und Wissenschaft, Verwaltung und Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft das System.

Die Welt verändert sich ständig, zum Beispiel durch neue Technologien, den Klimawandel oder gesellschaftliche Veränderungen. Kinder müssen deshalb heute Fähigkeiten erlernen, die ihnen helfen, mit Veränderungen von morgen gut umzugehen.

Dazu gehören Zuversicht, sozial-emotionale Fähigkeiten, Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaftsfähigkeit. Wichtige Bildungsbereiche sind außerdem Kritisches Denken, Kommunizieren, Ästhetische Bildung und gesund leben.

Diese Kompetenzen stärken Kinder in ihrer Entwicklung und befähigen sie, die Welt in Zukunft aktiv und verantwortlich mitzugestalten.

Ein Reallabor ist ein Netzwerk, in dem insgesamt 30 BIldungseinrichtungen gemeinsam mit Bildungsforschenden, Erzieher:innen und Lehrkräften neue Ideen für gute Bildung entwickeln. Diese werden direkt in ihrer Einrichtung erprobt und weiterentwickelt. Je nach Region gehören dazu Kitas, Horte und Grundschulen.

Im Reallabor arbeiten Praxis und Wissenschaft eng zusammen: Erfahrungen aus dem pädagogischen Alltag fließen in die Forschung ein. Gleichzeitig werden wissenschaftliche Erkenntnisse so aufbereitet, dass sie im Alltag genutzt werden können.

So können neue Ansätze für Bildung unter realen Bedingungen erprobt, reflektiert und gemeinsam verbessert werden.

Die Initiative Zukunftsbildung begleitet jede Zukunftseiinrichtung über drei Jahre dabei, eine gute und zukunftsorientierte Bildung umzusetzen.

Dafür bieten wir verschiedene Veranstaltungen sowie Materialien und Methoden an, die die Einrichtung entsprechend ihrer Bedürfnisse nutzen kann. Darüber hinaus unterstützen wir die Einrichtung direkt vor Ort, je nach Bedarf zum Beispiel durch Workshops, Hospitationen und Veranstaltungen für Eltern.

So schaffen wir Raum für Austausch, neue Ideen und gemeinsame Entwicklung.

Durch die Zusammenarbeit erhält die Einrichtung eine langfristige Begleitung bei ihrer pädagogischen Weiterentwicklung. Dabei erhält sie Zugang zu wissenschaftlich fundierten Methoden, fachlichem Austausch und Fortbildungen.

Alle teilnehmenden Einrichtungen investieren durch die Zusammenarbeit in die eigene pädagogische Qualität, die sich wiederrum positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt

Wenn Ihr Kind eine Reallaboreinrichtung besucht, bedeutet das, dass es in einer Umgebung lernt, die auf Freude am Lernen ausgerichtet ist. Gleichzeitig wird in der Reallaboreinrichtung eine Bildung umgesetzt, die Ihr Kind auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

Wir arbeiten dabei mit dem Team der Einrichtung zusammen und unterstützen dieses durch fachliche Begleitung, Materialien und neue Impulse für die pädagogische Arbeit. Mit den Kindern selbst arbeiten wir in der Regel nicht.

Sollte im Verlauf des Projekts eine Befragung oder Beobachtung von Kindern sinnvoll sein, erfolgt dies nur unter den dafür geltenden Voraussetzungen.

Die Anschubfinanzierung zur Gründung der Zentrale und des Reallaborstandorts Heilbronn  stellt die Dieter Schwarz Stiftung zur Verfügung.  

Für die Arbeit an den anderen Reallaborstandorten beantragt die Initiative Zukunftsbildung Bundesmittel. Das Reallabor Burgenlandkreis erhält rund 4,75 Millionen Euro im Rahmen des STARK-Förderprogramms für den Strukturwandel in deutschen Kohleregionen des Bundes.

Derzeit gibt es je ein Reallabor in Heilbronn (Baden-Württemberg) und im Burgenlandkreis (Sachen-Anhalt). Die Initiative Zukunftsbildung plant ihre Standorte bewusst an Orten, die den Wandel aktuell bereits besonders spüren.

Weitere Reallabore sind in Görlitz (Sachsen) sowie im Rheinischen Revier (NRW) geplant. Von den Standorten soll ein Veränderungsimpuls in das jeweilige Bundesland und in die ganze Bildungsrepublik ausgehen.

Der Burgenlandkreis befindet sich mitten im Strukturwandel. Der Ausstieg aus der Braunkohle verändert die Region und stellt viele Menschen vor neue Herausforderungen. Dazu trägt zusätzlich der demografische Wandel bei. Gleichzeitig bietet diese Veränderungen die Chance, Dinge neu zu denken und gemeinsam zu gestalten. Genau hier setzt unser Reallabor an.

Heilbronn steht wie kaum eine andere Region für tiefgreifenden Wandel – wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell. Die Transformation der Automobilindustrie und die stetige Erweiterung des Bildungscampus sind nur zwei Beispiele für die Veränderungen, die Menschen vor Ort erleben. Für uns ist Heilbronn deshalb kein Zufallsstandort, sondern bewusst gewählter Ausgangspunkt für zukunftsweisende Bildungsarbeit.

Sie können sich jederzeit mit Fragen und Anregungen an das Reallabor in Ihrer Region wenden. Kontaktdaten finden Sie hier:

FAQ

Fragen zur Arbeit, den Themenfeldern, den Anforderungen an Einrichtungen und vieles mehr

Kinder im Fokus. Bildung im Wandel. Das ist der Leitsatz, der das Handeln der Initiative Zukunftsbildung prägt. Wir sind eine gemeinnützige Organisation deren Ziel es ist, dass alle Kinder in Deutschland Zugang zu guter Bildung in Kita, Hort und Grundschule haben. Diese stärkt sie, um eine Welt im Wandel aktiv zu gestalten.

Um das zu erreichen, denken wir die Bildung von morgen heute anders. Wir erproben neue Wege, erforschen innovative Konzepte und evaluieren ihre Wirkung. Dabei stehen die Kinder stets im Zentrum. Wir gestalten den Bildungswandel nicht allein. Wir holen uns starke Partner:innen an die Seite. Wir flechten Netzwerke, stoßen Dialoge an und verändern gemeinsam mit Praxis und Wissenschaft, Verwaltung und Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft das System.

Die Welt verändert sich ständig, zum Beispiel durch neue Technologien, den Klimawandel oder gesellschaftliche Veränderungen. Kinder müssen deshalb heute Fähigkeiten erlernen, die ihnen helfen, mit Veränderungen von morgen gut umzugehen.

Dazu gehören Zuversicht, sozial-emotionale Fähigkeiten, Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaftsfähigkeit. Wichtige Bildungsbereiche sind außerdem Kritisches Denken, Kommunizieren, Ästhetische Bildung und gesund leben.

Diese Kompetenzen stärken Kinder in ihrer Entwicklung und befähigen sie, die Welt in Zukunft aktiv und verantwortlich mitzugestalten.

Ein Reallabor ist ein Netzwerk, in dem insgesamt 30 BIldungseinrichtungen gemeinsam mit Bildungsforschenden, Erzieher:innen und Lehrkräften neue Ideen für gute Bildung entwickeln. Diese werden direkt in ihrer Einrichtung erprobt und weiterentwickelt. Je nach Region gehören dazu Kitas, Horte und Grundschulen.

Im Reallabor arbeiten Praxis und Wissenschaft eng zusammen: Erfahrungen aus dem pädagogischen Alltag fließen in die Forschung ein. Gleichzeitig werden wissenschaftliche Erkenntnisse so aufbereitet, dass sie im Alltag genutzt werden können.

So können neue Ansätze für Bildung unter realen Bedingungen erprobt, reflektiert und gemeinsam verbessert werden.

Die Initiative Zukunftsbildung begleitet jede Zukunftseiinrichtung über drei Jahre dabei, eine gute und zukunftsorientierte Bildung umzusetzen.

Dafür bieten wir verschiedene Veranstaltungen sowie Materialien und Methoden an, die die Einrichtung entsprechend ihrer Bedürfnisse nutzen kann. Darüber hinaus unterstützen wir die Einrichtung direkt vor Ort, je nach Bedarf zum Beispiel durch Workshops, Hospitationen und Veranstaltungen für Eltern.

So schaffen wir Raum für Austausch, neue Ideen und gemeinsame Entwicklung.

Durch die Zusammenarbeit erhält die Einrichtung eine langfristige Begleitung bei ihrer pädagogischen Weiterentwicklung. Dabei erhält sie Zugang zu wissenschaftlich fundierten Methoden, fachlichem Austausch und Fortbildungen.

Alle teilnehmenden Einrichtungen investieren durch die Zusammenarbeit in die eigene pädagogische Qualität, die sich wiederrum positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt

Wenn Ihr Kind eine Reallaboreinrichtung besucht, bedeutet das, dass es in einer Umgebung lernt, die auf Freude am Lernen ausgerichtet ist. Gleichzeitig wird in der Reallaboreinrichtung eine Bildung umgesetzt, die Ihr Kind auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

Wir arbeiten dabei mit dem Team der Einrichtung zusammen und unterstützen dieses durch fachliche Begleitung, Materialien und neue Impulse für die pädagogische Arbeit. Mit den Kindern selbst arbeiten wir in der Regel nicht.

Sollte im Verlauf des Projekts eine Befragung oder Beobachtung von Kindern sinnvoll sein, erfolgt dies nur unter den dafür geltenden Voraussetzungen.

Die Anschubfinanzierung zur Gründung der Zentrale und des Reallaborstandorts Heilbronn  stellt die Dieter Schwarz Stiftung zur Verfügung.  

Für die Arbeit an den anderen Reallaborstandorten beantragt die Initiative Zukunftsbildung Bundesmittel. Das Reallabor Burgenlandkreis erhält rund 4,75 Millionen Euro im Rahmen des STARK-Förderprogramms für den Strukturwandel in deutschen Kohleregionen des Bundes.

Derzeit gibt es je ein Reallabor in Heilbronn (Baden-Württemberg) und im Burgenlandkreis (Sachen-Anhalt). Die Initiative Zukunftsbildung plant ihre Standorte bewusst an Orten, die den Wandel aktuell bereits besonders spüren.

Weitere Reallabore sind in Görlitz (Sachsen) sowie im Rheinischen Revier (NRW) geplant. Von den Standorten soll ein Veränderungsimpuls in das jeweilige Bundesland und in die ganze Bildungsrepublik ausgehen.

Der Burgenlandkreis befindet sich mitten im Strukturwandel. Der Ausstieg aus der Braunkohle verändert die Region und stellt viele Menschen vor neue Herausforderungen. Dazu trägt zusätzlich der demografische Wandel bei. Gleichzeitig bietet diese Veränderungen die Chance, Dinge neu zu denken und gemeinsam zu gestalten. Genau hier setzt unser Reallabor an.

Heilbronn steht wie kaum eine andere Region für tiefgreifenden Wandel – wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell. Die Transformation der Automobilindustrie und die stetige Erweiterung des Bildungscampus sind nur zwei Beispiele für die Veränderungen, die Menschen vor Ort erleben. Für uns ist Heilbronn deshalb kein Zufallsstandort, sondern bewusst gewählter Ausgangspunkt für zukunftsweisende Bildungsarbeit.

Sie können sich jederzeit mit Fragen und Anregungen an das Reallabor in Ihrer Region wenden. Kontaktdaten finden Sie hier: