Initiative Zukunftsbildung entwickelt mit 21 Bildungseinrichtungen neue Wege für zukunftsorientierte Bildung

80 Gäste feiern Bildungsaufbruch im östlichen Burgenlandkreis

13.03.2026

Burgenlandkreis

Jana Lechtermann-Meißner

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung hat heute das Reallabor Burgenlandkreis der Initiative Zukunftsbildung (IZB) offiziell seine Arbeit aufgenommen. Gemeinsam mit den Fachkräften und Elternvertreter:innen aus 21 Bildungseinrichtungen – neun Kitas, sieben Horten und fünf Grundschulen – startet der östliche Burgenlandkreis in ein vierjähriges Projekt, in dem innovative Ansätze für eine zukunftsfähige Bildung entwickelt und erprobt werden.

Michael Fritz, Gründer und Geschäftsführer der IZB, hob hervor, welche wichtige Aufgabe gerade die Einrichtungen der frühen Bildung haben: „Die immer schnelleren Veränderungen unserer Welt werden das gesamte Leben der Kinder prägen, die aktuell Kita, Hort und Grundschule besuchen. Sie brauchen deshalb Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, Verantwortung zu übernehmen und den Wandel aktiv, konstruktiv und zuversichtlich mitzugestalten.“

Das Reallabor Burgenlandkreis in Hohenmölsen ist nach dem Standort in Heilbronn das zweite regionale Reallabor der IZB. Beide Projekte verfolgen das Ziel, gemeinsam mit der Praxis und der Wissenschaft Lernorte weiterzuentwickeln, die Kinder stärken und ihnen jene Kompetenzen vermitteln, die sie für ihre Zukunft in einer sich stetig verändernden Welt benötigen. In den kommenden vier Jahren werden die beteiligten Einrichtungen – gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Bildungsforscher:innen und Organisationsentwickler:innen der IZB – Ideen entwickeln, in ihren jeweiligen Alltagskontexten erproben und wissenschaftlich begleiten lassen.

„Ich bin beeindruckt von dem Mut und der Offenheit, mit der die 21 am Reallabor teilnehmenden Bildungseinrichtungen diesen Weg mit uns gehen. Zukunftsfähige Bildung entsteht, wenn wir Neues ausprobieren, Verantwortung teilen und gemeinsam lernen. Genau diese Haltung spüre ich heute hier bei unserem gemeinsamen Auftakt. Sie stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Jahre“, resümiert Dr. Anna Ifland, wissenschaftliche Referentin mit Schwerpunkt Organisationsentwicklung des Reallabors Burgenlandkreis, am Ende der Veranstaltung.

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