Bildungsstandort Burgenlandkreis

Besuch aus dem Rathaus Hohenmölsen im Reallabor Burgenlandkreis

19.01.2026

Burgenlandkreis

Jana Lechtermann-Meißner

Am 13. Januar durften wir im Reallabor Burgenlandkreis Bürgermeister Andy Haugk und Christiane Denecke, Sachgebietsleiterin für Soziales, Kultur und Vereine der Stadt Hohenmölsen, begrüßen. Beide nutzten die Gelegenheit, um sich vor Ort ein Bild des Teams, unserer Arbeit und den Fortschritten im Projekt zu machen.

Bürgermeister Haugk begleitet und unterstützt unser Projekt von Beginn an, auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreistags. Sein Engagement zeigt: Zukunftsbildung ist für den Burgenlandkreis ein zentrales Thema!

Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  • Die Region befindet sich bereits seit Jahren mitten im Strukturwandel, der durch den demografischen Wandel deutlich spürbar wird.
  • Der Kohleausstieg bringt zusätzliche Herausforderungen und Veränderungen durch den Wegfall von Arbeitsplätzen mit sich.
  • Bildung ist der wesentliche Schlüssel, um Kinder und Jugendliche auf die Anforderungen einer sich immer schneller verändernden Welt vorzubereiten.

Der Burgenlandkreis nimmt in der Bildungslandschaft Sachsen-Anhalts bereits heute eine Vorreiterrolle ein und ist damit ein attraktiver Wohnort für Familien. Gemeinsam setzen wir alles daran, diese Position weiter zu stärken und ein klares Zeichen für eine moderne, zukunftsorientierte Bildung von Anfang an zu setzen.

Links

Newsletter

FAQ

Fragen zur Arbeit, den Themenfeldern, den Anforderungen an Einrichtungen und vieles mehr

Kinder im Fokus. Bildung im Wandel. Das ist der Leitsatz, der das Handeln der Initiative Zukunftsbildung prägt. Wir sind eine gemeinnützige Organisation deren Ziel es ist, dass alle Kinder in Deutschland Zugang zu guter Bildung in Kita, Hort und Grundschule haben. Diese stärkt sie, um eine Welt im Wandel aktiv zu gestalten.

Um das zu erreichen, denken wir die Bildung von morgen heute anders. Wir erproben neue Wege, erforschen innovative Konzepte und evaluieren ihre Wirkung. Dabei stehen die Kinder stets im Zentrum. Wir gestalten den Bildungswandel nicht allein. Wir holen uns starke Partner:innen an die Seite. Wir flechten Netzwerke, stoßen Dialoge an und verändern gemeinsam mit Praxis und Wissenschaft, Verwaltung und Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft das System.

Die Welt verändert sich ständig, zum Beispiel durch neue Technologien, den Klimawandel oder gesellschaftliche Veränderungen. Kinder müssen deshalb heute Fähigkeiten erlernen, die ihnen helfen, mit Veränderungen von morgen gut umzugehen.

Dazu gehören Zuversicht, sozial-emotionale Fähigkeiten, Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaftsfähigkeit. Wichtige Bildungsbereiche sind außerdem Kritisches Denken, Kommunizieren, Ästhetische Bildung und gesund leben.

Diese Kompetenzen stärken Kinder in ihrer Entwicklung und befähigen sie, die Welt in Zukunft aktiv und verantwortlich mitzugestalten.

Ein Reallabor ist ein Netzwerk, in dem insgesamt 30 BIldungseinrichtungen gemeinsam mit Bildungsforschenden, Erzieher:innen und Lehrkräften neue Ideen für gute Bildung entwickeln. Diese werden direkt in ihrer Einrichtung erprobt und weiterentwickelt. Je nach Region gehören dazu Kitas, Horte und Grundschulen.

Im Reallabor arbeiten Praxis und Wissenschaft eng zusammen: Erfahrungen aus dem pädagogischen Alltag fließen in die Forschung ein. Gleichzeitig werden wissenschaftliche Erkenntnisse so aufbereitet, dass sie im Alltag genutzt werden können.

So können neue Ansätze für Bildung unter realen Bedingungen erprobt, reflektiert und gemeinsam verbessert werden.

Die Initiative Zukunftsbildung begleitet jede Zukunftseiinrichtung über drei Jahre dabei, eine gute und zukunftsorientierte Bildung umzusetzen.

Dafür bieten wir verschiedene Veranstaltungen sowie Materialien und Methoden an, die die Einrichtung entsprechend ihrer Bedürfnisse nutzen kann. Darüber hinaus unterstützen wir die Einrichtung direkt vor Ort, je nach Bedarf zum Beispiel durch Workshops, Hospitationen und Veranstaltungen für Eltern.

So schaffen wir Raum für Austausch, neue Ideen und gemeinsame Entwicklung.

Durch die Zusammenarbeit erhält die Einrichtung eine langfristige Begleitung bei ihrer pädagogischen Weiterentwicklung. Dabei erhält sie Zugang zu wissenschaftlich fundierten Methoden, fachlichem Austausch und Fortbildungen.

Alle teilnehmenden Einrichtungen investieren durch die Zusammenarbeit in die eigene pädagogische Qualität, die sich wiederrum positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt

Wenn Ihr Kind eine Reallaboreinrichtung besucht, bedeutet das, dass es in einer Umgebung lernt, die auf Freude am Lernen ausgerichtet ist. Gleichzeitig wird in der Reallaboreinrichtung eine Bildung umgesetzt, die Ihr Kind auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

Wir arbeiten dabei mit dem Team der Einrichtung zusammen und unterstützen dieses durch fachliche Begleitung, Materialien und neue Impulse für die pädagogische Arbeit. Mit den Kindern selbst arbeiten wir in der Regel nicht.

Sollte im Verlauf des Projekts eine Befragung oder Beobachtung von Kindern sinnvoll sein, erfolgt dies nur unter den dafür geltenden Voraussetzungen.

Die Anschubfinanzierung zur Gründung der Zentrale und des Reallaborstandorts Heilbronn  stellt die Dieter Schwarz Stiftung zur Verfügung.  

Für die Arbeit an den anderen Reallaborstandorten beantragt die Initiative Zukunftsbildung Bundesmittel. Das Reallabor Burgenlandkreis erhält rund 4,75 Millionen Euro im Rahmen des STARK-Förderprogramms für den Strukturwandel in deutschen Kohleregionen des Bundes.

Derzeit gibt es je ein Reallabor in Heilbronn (Baden-Württemberg) und im Burgenlandkreis (Sachen-Anhalt). Die Initiative Zukunftsbildung plant ihre Standorte bewusst an Orten, die den Wandel aktuell bereits besonders spüren.

Weitere Reallabore sind in Görlitz (Sachsen) sowie im Rheinischen Revier (NRW) geplant. Von den Standorten soll ein Veränderungsimpuls in das jeweilige Bundesland und in die ganze Bildungsrepublik ausgehen.

Der Burgenlandkreis befindet sich mitten im Strukturwandel. Der Ausstieg aus der Braunkohle verändert die Region und stellt viele Menschen vor neue Herausforderungen. Dazu trägt zusätzlich der demografische Wandel bei. Gleichzeitig bietet diese Veränderungen die Chance, Dinge neu zu denken und gemeinsam zu gestalten. Genau hier setzt unser Reallabor an.

Heilbronn steht wie kaum eine andere Region für tiefgreifenden Wandel – wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell. Die Transformation der Automobilindustrie und die stetige Erweiterung des Bildungscampus sind nur zwei Beispiele für die Veränderungen, die Menschen vor Ort erleben. Für uns ist Heilbronn deshalb kein Zufallsstandort, sondern bewusst gewählter Ausgangspunkt für zukunftsweisende Bildungsarbeit.

Sie können sich jederzeit mit Fragen und Anregungen an das Reallabor in Ihrer Region wenden. Kontaktdaten finden Sie hier:

FAQ

Fragen zur Arbeit, den Themenfeldern, den Anforderungen an Einrichtungen und vieles mehr

Kinder im Fokus. Bildung im Wandel. Das ist der Leitsatz, der das Handeln der Initiative Zukunftsbildung prägt. Wir sind eine gemeinnützige Organisation deren Ziel es ist, dass alle Kinder in Deutschland Zugang zu guter Bildung in Kita, Hort und Grundschule haben. Diese stärkt sie, um eine Welt im Wandel aktiv zu gestalten.

Um das zu erreichen, denken wir die Bildung von morgen heute anders. Wir erproben neue Wege, erforschen innovative Konzepte und evaluieren ihre Wirkung. Dabei stehen die Kinder stets im Zentrum. Wir gestalten den Bildungswandel nicht allein. Wir holen uns starke Partner:innen an die Seite. Wir flechten Netzwerke, stoßen Dialoge an und verändern gemeinsam mit Praxis und Wissenschaft, Verwaltung und Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft das System.

Die Welt verändert sich ständig, zum Beispiel durch neue Technologien, den Klimawandel oder gesellschaftliche Veränderungen. Kinder müssen deshalb heute Fähigkeiten erlernen, die ihnen helfen, mit Veränderungen von morgen gut umzugehen.

Dazu gehören Zuversicht, sozial-emotionale Fähigkeiten, Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaftsfähigkeit. Wichtige Bildungsbereiche sind außerdem Kritisches Denken, Kommunizieren, Ästhetische Bildung und gesund leben.

Diese Kompetenzen stärken Kinder in ihrer Entwicklung und befähigen sie, die Welt in Zukunft aktiv und verantwortlich mitzugestalten.

Ein Reallabor ist ein Netzwerk, in dem insgesamt 30 BIldungseinrichtungen gemeinsam mit Bildungsforschenden, Erzieher:innen und Lehrkräften neue Ideen für gute Bildung entwickeln. Diese werden direkt in ihrer Einrichtung erprobt und weiterentwickelt. Je nach Region gehören dazu Kitas, Horte und Grundschulen.

Im Reallabor arbeiten Praxis und Wissenschaft eng zusammen: Erfahrungen aus dem pädagogischen Alltag fließen in die Forschung ein. Gleichzeitig werden wissenschaftliche Erkenntnisse so aufbereitet, dass sie im Alltag genutzt werden können.

So können neue Ansätze für Bildung unter realen Bedingungen erprobt, reflektiert und gemeinsam verbessert werden.

Die Initiative Zukunftsbildung begleitet jede Zukunftseiinrichtung über drei Jahre dabei, eine gute und zukunftsorientierte Bildung umzusetzen.

Dafür bieten wir verschiedene Veranstaltungen sowie Materialien und Methoden an, die die Einrichtung entsprechend ihrer Bedürfnisse nutzen kann. Darüber hinaus unterstützen wir die Einrichtung direkt vor Ort, je nach Bedarf zum Beispiel durch Workshops, Hospitationen und Veranstaltungen für Eltern.

So schaffen wir Raum für Austausch, neue Ideen und gemeinsame Entwicklung.

Durch die Zusammenarbeit erhält die Einrichtung eine langfristige Begleitung bei ihrer pädagogischen Weiterentwicklung. Dabei erhält sie Zugang zu wissenschaftlich fundierten Methoden, fachlichem Austausch und Fortbildungen.

Alle teilnehmenden Einrichtungen investieren durch die Zusammenarbeit in die eigene pädagogische Qualität, die sich wiederrum positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt

Wenn Ihr Kind eine Reallaboreinrichtung besucht, bedeutet das, dass es in einer Umgebung lernt, die auf Freude am Lernen ausgerichtet ist. Gleichzeitig wird in der Reallaboreinrichtung eine Bildung umgesetzt, die Ihr Kind auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

Wir arbeiten dabei mit dem Team der Einrichtung zusammen und unterstützen dieses durch fachliche Begleitung, Materialien und neue Impulse für die pädagogische Arbeit. Mit den Kindern selbst arbeiten wir in der Regel nicht.

Sollte im Verlauf des Projekts eine Befragung oder Beobachtung von Kindern sinnvoll sein, erfolgt dies nur unter den dafür geltenden Voraussetzungen.

Die Anschubfinanzierung zur Gründung der Zentrale und des Reallaborstandorts Heilbronn  stellt die Dieter Schwarz Stiftung zur Verfügung.  

Für die Arbeit an den anderen Reallaborstandorten beantragt die Initiative Zukunftsbildung Bundesmittel. Das Reallabor Burgenlandkreis erhält rund 4,75 Millionen Euro im Rahmen des STARK-Förderprogramms für den Strukturwandel in deutschen Kohleregionen des Bundes.

Derzeit gibt es je ein Reallabor in Heilbronn (Baden-Württemberg) und im Burgenlandkreis (Sachen-Anhalt). Die Initiative Zukunftsbildung plant ihre Standorte bewusst an Orten, die den Wandel aktuell bereits besonders spüren.

Weitere Reallabore sind in Görlitz (Sachsen) sowie im Rheinischen Revier (NRW) geplant. Von den Standorten soll ein Veränderungsimpuls in das jeweilige Bundesland und in die ganze Bildungsrepublik ausgehen.

Der Burgenlandkreis befindet sich mitten im Strukturwandel. Der Ausstieg aus der Braunkohle verändert die Region und stellt viele Menschen vor neue Herausforderungen. Dazu trägt zusätzlich der demografische Wandel bei. Gleichzeitig bietet diese Veränderungen die Chance, Dinge neu zu denken und gemeinsam zu gestalten. Genau hier setzt unser Reallabor an.

Heilbronn steht wie kaum eine andere Region für tiefgreifenden Wandel – wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell. Die Transformation der Automobilindustrie und die stetige Erweiterung des Bildungscampus sind nur zwei Beispiele für die Veränderungen, die Menschen vor Ort erleben. Für uns ist Heilbronn deshalb kein Zufallsstandort, sondern bewusst gewählter Ausgangspunkt für zukunftsweisende Bildungsarbeit.

Sie können sich jederzeit mit Fragen und Anregungen an das Reallabor in Ihrer Region wenden. Kontaktdaten finden Sie hier: